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FRAUENMUSEUM HITTISAU

Ein Materialgarten 
für nachhaltige Mode


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Willkommen auf der STOFFWIESE – dem Materialgarten für nachhaltige Mode. Direkt vor dem Frauenmuseum Hittisau wächst ein einzigartiger Ort. Hier sprießen Flachs, Hanf und Co. gemeinsam mit Färbepflanzen. Längst Vergangenes und die Zukunft treffen aufeinander. Fühle, entdecke, staune und erlebe, wie Textilproduktion regional gedacht werden kann!

regional gedacht

Wir bauen an! Gemeinsam mit der Landwirtschaftsschule in Hohenems und einem regionalen Gärtnereibetrieb lassen wir textile Faser- und Färbepflanzen aufblühen.


fühle, entdecke, staune und erlebe

Wie sehen die Rohstoffe für Textiles aus? Hier werden Flachs, Hanf, Brennesseln und Co. greifbar - von der Wurzel bis in die Spitze.

umweltfreundlich produzieren

Die Modeindustrie heute birgt große Herausforderungen für die Umwelt. Geht das auch anders? Auf der STOFF/WIESE zeigen wir, wie regionale Faserpflanzen wachsen können.

Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau

In der aktuellen Ausstellung STOFF/WECHSEL werfen wir einen kritischen Blick auf Fast Fashion und rufen zu bewusstem Konsum auf. Die STOFFWIESE verbindet Ansätze nachhaltiger Textilproduktion mit einer kritischen Aufarbeitung der Rolle von Frauen* in der Modeindustrie – von früher bis heute. Als Materialgarten vor unserem Haus ergänzt das Projekt die Ausstellung STOFF/WECHSEL.

Gemeiner Lein

Der Lein (Linum usitatissimum) ist eine bis zu 1 m hohe Pflanze, die nährstoffreiche, tiefgründige Böden ohne Staunässe bevorzugt. Ihre Fasern werden seit Jahrhunderten für die Herstellung hochwertiger Textilien genutzt. Im 12. und 13. Jahrhundert war der Bregenzerwald und das Rheintal bekannt für den Anbau besonders hochwertigen Flachses.

Färberkamille

Die Färberkamille (Anthemis tinctoria) bringt mit ihren goldgelben Blüten natürliche Farbkraft. Der Hauptfarbstoff Luteolin sorgt für leuchtende Gelbtöne und macht sie zu einer beliebten Färberpflanze. Zudem sind die essbaren Blüten eine schöne Dekoration für Speisen und Tees.

Textilproduktion in der Region

Schon so alt? Bereits 1616 wird der Bregenzerwald in der Embser Chronik, dem ältesten Buch Vorarlbergs, beschrieben. Damals waren Lebensmittel wie Gerste, Honig und Obst, Milchprodukte, Vieh, aber auch Flachs und Hanf fester Bestandteil der landwirtschaftlichen Produktion in der Region.

Das Frauenmuseum Hittisau lädt mit der STOFFWIESE dazu ein, nachhaltige, faire und regionale Alternativen zur ausbeuterischen globalen Textilindustrie zu erkunden.

Das Projekt verbindet ökologisches Bewusstsein mit feministischer Wirtschaftskritik - im Einklang mit der Natur, mit Respekt für die Geschichte und einer Vision für eine nachhaltige Zukunft.

Auf der STOFFWIESE treffen sich Natur, Bildung und nachhaltige Entwicklung. In Zusammenarbeit mit Studio Land Rise, der Landwirtschaftsschule Hohenems und der ÖBV - Via Campesina Austria entsteht ein einzigartiger Lern- und Begegnungsort.

Nachhaltig zusammen arbeiten